Der Tag-logo

Der Tag

ARD

"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen

Location:

Frankfurt, Germany

Networks:

ARD

Description:

"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen

Language:

German

Contact:

Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts Bertramstraße 8 D-60320 Frankfurt +49 (0)69 155 1

Email:

hzs@hr.de


Episodes
Ask host to enable sharing for playback control

Blockade und Preisdruck: Die Energie in der Krise

4/15/2026
Wenn es eng wird in der Meerenge, wenn das Öl nicht mehr läuft wie geschmiert, wenn uns beim Tanken immer mehr Geld abgezapft wird, dann spüren wir, in welch klebrige Abhängigkeiten wir uns gebracht haben. Wie kommen wir da wieder raus? Das fragen wir uns - und meinen damit zunächst einmal die finanzielle Klemme, in der wir nun stecken. „Die Politik kann Menschen und Unternehmen nicht vor allen Verwerfungen auf den globalen Märkten schützen“, hat der Bundeskanzler gesagt. Aber seine Koalition aus Union und SPD sieht sich genau dazu gedrängt. Und wie schon frühere Regierungen in früheren Energiekrisen studiert und probiert, debattiert und beschließt sie immer wieder Maßnahmen, um uns von drückenden Energiepreisen zu entlasten. Aber stehen wir mit diesem Ansatz nicht allesamt selbst auf dem Schlauch? Müssen wir nicht endlich raus aus fossiler Abhängigkeit, um nicht jedes Mal wieder in eine finanzielle Energie-Klemme zu geraten? Könnte also das Öl, das uns jetzt so teuer zu stehen kommt, gerade dadurch zum Schmierstoff werden - für eine entschlossene Energiewende? Darüber spricht Oliver Glaap mit Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik beim Verbraucherzentrale Bundesverband, mit dem Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe (Uni Frankfurt), mit Stephan-Andreas Casdorff, Editor-at-large beim „Tagesspiegel“ und mit Claudia Kemfert, Energieökonomin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Podcast-Tipp: Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft Neue Energiekrise, neue Inflation - wie hart trifft es uns? Die Spritpreise sind erst der Anfang: Die Hintergründe zu Inflation und Lieferketten, was uns noch bevorsteht und wie wir damit umgehen. Der Krieg im Nahen Osten trifft die Menschen dort schwer. Gleichzeitig wirkt er sich weltweit auf die Wirtschaft aus. In dieser Folge ordnet die Journalistin und Volkswirtin Christine Bergmann aus dem Plusminus Team im Gespräch mit David Ahlf ein, was wirtschaftlich auf uns zukommen könnte. Ist das die schlimmste Energiekrise jemals? Was bedeutet der Krieg für Rohstoffe und Lieferketten und damit am Ende für die Preise? Es geht um Gegenstrategien und das, was ihr für euren Geldbeutel tun könnt. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ea7f73952b39f5e4/

Duration:00:54:23

Ask host to enable sharing for playback control

Was ist das Problem? Gewalt bei Jugendlichen

4/14/2026
Konflikte mit Worten zu lösen, statt zuzuschlagen, das fällt vielen Menschen schwer. Gerade Jugendliche, die zuhause schon Gewalt erfahren haben, werden selbst auch schnell gewalttätig. Und dann ist die Gefahr groß, dass da eine kriminelle Karriere droht. Das ist schlecht für jeden Einzelnen und schlecht für die gesamte Gesellschaft. Deshalb wird viel in Präventionsprojekte investiert. Aber: Wo kann man da am effektivsten ansetzten? Welche Delikte begehen die Jugendlichen am häufigsten, wie kommen sie wieder raus aus der Gewaltspirale? Darüber wollen wir sprechen mit Prof. Britta Bannenberg, Kriminologin und Gewaltforscherin Uni Gießen, mit dem Sozialpädagogen Peik Springmann, mit Justin Kay, der als Jugendlicher selbst kriminell war und jetzt Trainings dagegen anbietet, und mit dem Konfliktforscher Prof. Andreas Zick. Podcast-Tipp: SWR1 Leute Maximilian Pollux: Vom Straftäter zum Anti-Gewalttrainer Drogen- und Waffenhandel, räuberische Erpressung und Körperverletzung. Dafür ist Maximilian Pollux mit 21 für mehr als zehn Jahre im Knast gelandet. Heute versucht er, Jugendliche vor einem Abgleiten in Kriminalität und Gewalt zu bewahren. Im Podcast SWR1 Leute gibt es ein Interview mit ihm zu hören. Zu finden ist der Podcast in der ARD Sounds App https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e9945891320ed033/

Duration:00:54:49

Ask host to enable sharing for playback control

Fair verteilt? Die große Frage der Gerechtigkeit

4/13/2026
„Das ist nicht gerecht!“ - „Da fühle ich mich einfach ungerecht behandelt!“ - „So eine Ungerechtigkeit!“ Ob wir ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl haben, das merken wir vielleicht zuallererst, wenn etwas nicht stimmt an der Art und Weise, wie Menschen im Unterschied zu anderen Menschen dastehen oder behandelt werden. Wenn wir meinen, dass die einen bevorzugt und die anderen benachteiligt werden. Wenn Vermögen oder Chancen ungleich verteilt sind. Und wenn die Entscheidung, wer vor Gericht Recht bekommt und wer nicht, wer bestraft und wer freigesprochen wird, uns nicht gerecht erscheint. Aber was ist eigentlich Gerechtigkeit? Nach welchen Kriterien, nach welchen Maßstäben kann man Menschen mit all ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden gerecht werden? Für die einen ist eine Gesellschaft dann gerecht, wenn alle die gleichen Chancen haben. Für andere, wenn Leistung sich auszahlt. Und wieder andere sagen: Gerecht ist, wenn jeder Mensch bekommt, was er braucht oder was ihm zusteht. Wie gerecht ist unsere Gesellschaft und in welcher Hinsicht? Wovon hängt es ab, was wir als gerecht empfinden? Warum gehen die Vorstellungen davon so weit auseinander? Und gibt es vielleicht doch so etwas wie einen gemeinsamen Kern von Gerechtigkeit, auf den wir uns verständigen können? Darüber spricht Oliver Glaap mit dem Philosophen Stefan Gosepath von der FU Berlin, dem Bildungsforscher Andreas Schleicher (OECD), dem Ökonomen Markus Grabka vom DIW und mit Bernhard Schlink, Jurist, Schriftsteller und Autor des Essays „Gerechtigkeit“. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift. Ist in unserer Demokratie wirklich jede Stimme gleich viel wert? In Deutschland besitzen wenige Tausend Menschen so viel wie Millionen andere zusammen - und dieses Vermögen verschafft politischen Einfluss. Gilda Sahebi und Kristin Langen recherchieren, wie Vermögensungleichheit unsere Demokratie verändert - und was dagegen getan werden könnte. Unter anderem spricht ein deutscher Milliardenerbe offen darüber, wie seine Familie Macht ausübt. Das ARD radiofeature: „Überreichtum - Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift." Zu hören in der ARD Sounds App.“ https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:b7a955e652e2e245/

Duration:00:53:01

Ask host to enable sharing for playback control

Wohin geht die Reise? Die Zukunft des Fliegens

4/9/2026
Fliegen verbindet die Welt, treibt die Wirtschaft an und belastet gleichzeitig die Umwelt wie kaum ein anderes Verkehrsmittel. Klimakrise, steigende Kosten, politische Debatten - der Luftverkehr steht unter Druck wie nie zuvor. Doch gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Mobilität weiter. Passagierzahlen steigen, Flughäfen werden weiter ausgebaut, Flugrouten erweitert, in Frankfurt wird der Terminal 3 eröffnet. Aber können wir es uns in Zukunft noch leisten, so zu fliegen wie heute? Ist es überhaupt möglich mit grünem Kerosin, neuen Antrieben oder veränderten Flugrouten das CO2-Problem zu lösen? Oder müssen wir den Flugverkehr langfristig rigoros einschränken? Darüber spricht Jessy Trommer in der Sendung mit Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt und dem Volkswirt Eric Heymann vom Institut Deutsche Bank Research. Der Mobilitätsexperte Dr. Jens Hilgenberg erklärt außerdem, ob und wie umweltfreundliches Fliegen gelingen könnte. Podcast-Tipp: 7 Tage wach Zwei Freunde, zwei Meinungen, ein News-Podcast: Die Journalisten Christoph Schrag und Hendrik Schröder diskutieren die wichtigsten Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - kontrovers und immer verständlich. Den Überblick behalten und mitreden? Kein Problem. Hier bekommst du die relevantesten Nachrichten und stärksten Debatten. Denkanstöße inklusive. Das alles in schlanken 30 Minuten. Jeden Freitag in der ARD Sounds App. https://www.ardsounds.de/sendung/7-tage-wach/urn:ard:show:f9c5f6d4e3e528db/

Duration:00:55:10

Ask host to enable sharing for playback control

Verzettelt - Der stockende Bürokratieabbau

4/8/2026
Die Politik verspricht immer wieder, unnötige Bürokratie abzubauen. Vier Gesetze hat es dazu bereits gegeben. Die aktuelle Bundesregierung betont besonders, dass wir weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. So richtig spürbar ist der Abbau bisher aber nicht. Jede Woche ermahnt wieder ein Unternehmen oder ein Wirtschaftsverband, dass es jetzt mal dringend Zeit wird, Anträge zu beschleunigen und Verordnungen zu vereinfachen. Unsere Bürokratie kostet Geld, Zeit und Innovationen. Mittlerweile wird Deutschland als Wirtschaftsstandort abgehängt. Aber woran scheitert der Bürokratieabbau in Deutschland? Und wie erlangen wir das richtige Maß an Anträgen, Kontrollen und Dokumentationen? Darüber spricht unsere Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Politikwissenschaftler Clemens Albrecht und dem Soziologen Berthold Vogel. Und dann schauen wir noch in die Bereiche Bauen und Medizin. Der Architekt Finn Warncke und Matthias Meergans vom Verband der forschenden Pharma-Unternehmen diskutieren mit uns über den stockenden Bürokratieabbau. Podcasttipp: Deutschlandfunk - Der Rest ist Geschichte Das Römische Reich wäre nicht groß und mächtig geworden ohne Bürokratie. Staaten brauchen Verwaltung - und auch Bürger profitieren davon. Zur Wahrheit gehört aber auch: Bürokratie hat das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte erst ermöglicht. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4f34c6b871655a55/

Duration:00:53:37

Ask host to enable sharing for playback control

Die Macht der Liebe – Wie politisch sind unsere Beziehungen?

4/7/2026
Die große Liebe, der eine Mensch fürs Leben - diese Vorstellung von Beziehung gilt vielen als Ideal. Doch ein Blick zurück zeigt: So selbstverständlich ist das alles gar nicht. Über lange Zeit ging es in Beziehungen weniger um Gefühle als um Sicherheit, Besitz und soziale Ordnung. Erst mit der Moderne wurde Liebe zur Grundlage von Partnerschaft - und die romantische, exklusive Zweierbeziehung zum Maßstab. Aber taugt das Ideal heute noch? Es darf zumindest bezweifelt werden, dass ein Mensch all unsere emotionalen, sozialen und sexuellen Wünsche erfüllen kann. Und, so sagen Kritikerinnen: Unsere Beziehungen sind geprägt von gesellschaftlichen Strukturen - ungleichen Machtverhältnissen, Besitzdenken, Patriarchat. Wer die Norm nicht hinterfrage, reproduziere diese Strukturen oft unbemerkt. (Wie) ginge es also besser? Was macht gute Beziehungen wirklich aus? Sind offene oder polyamore Modelle, die laut Studien an Bedeutung gewinnen, eine Antwort - oder schaffen sie nur neue Probleme? Und: Können wir die Welt tatsächlich besser machen durch die Art, wie wir Beziehungen führen? Oder überfordern wir die Liebe damit? Kurz: Sind unsere Beziehungen Privatsache - oder immer auch politisch? Darüber sprechen wir mit der Historikerin Ute Frevert, dem Sozialwissenschaftler Stefan Ossmann, der Literatur- und Filmwissenschaftlerin Daniela Holsboer und mit Toni Loh (Professur für Angewandte Ethik). Podcast-Tipp: Lisas Paarschitt: Der Beziehungs-Podcast mit Lisa Ortgies Lisa Ortgies spricht mit Menschen über Liebe, Sexualität und ihre Beziehungen. Darüber, wie eine Beziehung gut oder besser laufen kann. Aber auch über Affären, Paar-Krisen und auch mal über Trennung. https://www.ardsounds.de/sendung/lisas-paarschitt-der-beziehungs-podcast-mit-lisa-ortgies-or-wdr/urn:ard:show:16e20f1b7718b88a/

Duration:00:54:40

Ask host to enable sharing for playback control

Versorgung gefährdet? Psychisch Kranke in der Warteschleife

3/26/2026
Wer heutzutage psychotherapeutische Hilfe sucht, braucht gute Nerven. Die Praxen sind voll, lange Wartezeiten üblich. Und gute Nerven haben genau die, die Hilfe brauchen, gerade nicht. Sie sind in Not. Jetzt wollen die Krankenkassen die Kosten im Gesundheitssystem senken und dabei auch das Honorar für Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen kürzen. Nicht nur sie wehren sich, auch Patientenverbände warnen. Für gesetzlich Versicherte könnte die Wartezeit noch länger werden und unbehandelte psychische Erkrankungen könnten in der Folge noch teurer werden. Vom Leid der Betroffenen mal abgesehen. Welche Gründe gibt es für die Kürzung der Honorare? Welche Folgen drohen für Patienten und Patientinnen? Und welche auf lange Sicht auch für das Gesundheitssystem und für die gesamte Gesellschaft? Über diese Fragen spricht Karen Fuhrmann mit Tanja Müller, Vorsitzende des Anna-Freud-Instituts in Frankfurt, mit dem Psychologieprofessor Wolfgang Lutz, mit dem Therapeuten und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Depressionsliga Jürgen Leuther, und mit Miriam Davoudvandi, die mit ihrem Podcast „Danke, gut.“ etwas für die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen tun will. Podcast-Tipp: SWR Das Wissen Was ist gute Psychotherapie? Wer in einer psychischen Krise steckt, kann schnell überfordert sein: Ein paar kurze Coachingsessions oder jahrelange Psychoanalyse auf der Couch? Welche Art von Psychotherapie ist für wen hilfreich? Mehr dazu im Podcast „SWR Das Wissen“ in der ARD Sounds App https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7a1a9510a89eeff9/

Duration:00:54:34

Ask host to enable sharing for playback control

Kipppunkte und Widerstände: Wie viel Klimaschutz wagt die Bundesregierung?

3/25/2026
„Liebe Bundesregierung, bis zum 25. März muss ein neues Klimaschutzprogramm her! Ein Programm, mit dessen Hilfe Deutschland sein Klimaschutzziel für das Jahr 2030 auch tatsächlich erreichen kann.“ So steht es sinngemäß in einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Und gerade noch rechtzeitig zur Kabinettssitzung am 25. März (!) hat die schwarz-rote Bundesregierung dieses neue Klimaschutzprogramm fertiggestellt. Was können nun die Maßnahmen ausrichten, die Union und SPD in das Programm hineingeschrieben haben? Klimaschutz ist weiterhin ein Wettlauf mit der Zeit und die wichtigsten Maßnahmen müssen greifen, bevor an den sogenannten Kipppunkten das Klima endgültig ins Rutschen kommt und die Klima-Krise unwiderruflich nur noch schlimmer wird. Aber Klimaschutz trifft eben auch nach wie vor auf Hindernisse und Widerstände: Technisch. Wirtschaftlich. Politisch. Und nicht zuletzt: Psychologisch. Denn einer der vielen Gründe, warum sich Menschen nicht ausreichend für Klimaschutz ins Zeug legen, heißt - auch angesichts zu vieler anderen Krisen - „Klimamüdigkeit“. Kann also das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung für gutes Klima sorgen? Und zwar auch für ein besseres Klima beim Klimaschutz? Darüber spricht Oliver Glaap mit Dr. Brigitte Knopf, Physikerin, Klimawissenschaftlerin und Gründerin des Thinktanks „Zukunft KlimaSozial“, mit Dr. Christian Sölch, Industrieökonom mit Forschungsschwerpunkt „Energie-Systeme“ an der TU Nürnberg, mit der Umwelt- und Organisationspsychologin Jana Hoppmann und mit Janina Schreiber aus dem ARD-Kompetenzcenter Klima. Podcast-Tipp: 11km: Der tagesschau-Podcast Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Dabei helfen soll der Bundesregierung das Geld aus dem Klima- und Transformationsfonds, der mittlerweile viele Milliarden Euro beinhaltet. Doch die aktuelle Bundesregierung gibt das Geld aus dem Fonds nicht nur dafür aus, um CO2 einzusparen. Ann-Kathrin Büüsker ist Klimaredakteurin beim Deutschlandfunk und erzählt uns in dieser 11KM-Folge, was mit den Milliarden tatsächlich passiert. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7539fca7ee46f2f5/

Duration:00:53:57

Ask host to enable sharing for playback control

Kollege KI – Freund oder Feind?

3/24/2026
Mal den Chat-Bot nach einem schönen Rezept fragen oder sich Tipps für die Hochzeitsrede abholen - KI ist mittlerweile für viele ein nettes Spielzeug im Alltag. In der Arbeitswelt wird es rund um das Thema Künstliche Intelligenz allerdings gerade sehr rasant sehr ernst. 60% der Arbeitsplätze werden durch den Einsatz von KI verändert, viele davon verdrängt, so eine Analyse des Internationalen Währungsfonds. Es werden auch neue Arbeitsplätze entstehen, manche Jobs wandeln sich massiv, nicht nur in der IT-Branche. Selbst die Arbeit von Pflegekräften oder der Polizei ist betroffen. Wo bedeutet KI Erleichterung, wo fallen ganze Branchen demnächst weg? Wie sollen wir uns auf die Veränderungen einstellen, damit wir nicht überflüssig werden? Was bedeutet die Entwicklung für junge Menschen am Berufsanfang? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit Katharina Grienberger vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Holger Görg vom Institut für Weltwirtschaft, der Informatikerin Elisabeth Heinemann und dem Frankfurter KI-Experten Kevin Bauer. Podcast-Tipp: KI und jetzt? Wie wir Künstliche Intelligenz leben wollen Die Hosts Simin Sadeghi vom Saarländischen Rundfunk und Aljoscha Burchardt, Experte des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, zeigen in diesem Podcast, warum Angst vor der KI uns nicht weiterbringt und wie wir sie stattdessen für uns nutzen können und das auch längst tun. https://www.ardsounds.de/sendung/ki-und-jetzt-wie-wir-kuenstliche-intelligenz-leben-wollen/urn:ard:show:2094cd1ff4b7c240/

Duration:00:53:52

Ask host to enable sharing for playback control

Geht noch was, SPD?

3/23/2026
35 Jahre lang war die SPD stärkste politische Kraft, jetzt wurde sie von CDU in Rheinland-Pfalz überholt. Eine historische Niederlage für die Partei, der das Wahldebakel in Baden-Württemberg noch in den Knochen steckt. Bitter auch für die Genossen, dass die AfD sich mit fast 20 Prozent in Rheinland-Pfalz nun als die Arbeiterpartei bezeichnet. Die Sozialdemokratie erlebt schwere Zeiten und sie hat ein Identitätsproblem: Viele wissen nicht mehr, wofür die Partei steht. Und tatsächlich fühlt sich die Arbeiterschaft nicht mehr von ihr repräsentiert und wendet sich anderen, teils extremen Parteien zu. Was geht noch für die SPD? Wo sind die Ideen, wo ist das Personal, mit dem das Ruder rumgerissen werden kann? Darüber spricht Isabel Reifenrath mit dem Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel von der Humbold-Universität Berlin, mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Robin Mesarosch, mit der Soziologin Nicole Mayer-Ahuja von der Universität Göttingen und mit Felix Butzlaff, Politikwissenschaftler an der Europa Universität Flensburg. Podcast-Tipp: Berlin Code "Berlin Code" ist der Politik-Podcast aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Linda Zervakis schaut mit den ARD-Korrespondentinnen und -korrespondenten jede Woche hinter die Kulissen der Bundespolitik. Zusammen entschlüsseln sie Reden, Texte, Vorgänge und Entscheidungen, analysieren die bedeutenden Themen und greifen das auf, was im Nachrichten-Alltag manchmal zu kurz kommt. https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/

Duration:00:54:53

Ask host to enable sharing for playback control

Die Kraft des Beharrens – 25 Jahre ver.di

3/19/2026
Seit genau 25 Jahren denken wir nicht mehr nur an „große Oper“, wenn der Name „Ver.di“ fällt, sondern auch an „große Gewerkschaft“. Die „Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft“ -entstanden aus der Fusion von fünf Einzelgewerkschaften - vertritt heute nach wie vor mit großem Beharrungsvermögen eine ebenso umfangreiche wie bunte Klientel, nämlich Beschäftigte im Öffentlichen Dienst und im Einzelhandel, in der Transportbranche und in den Medien, und sie ist (nach der IG Metall) die zweitgrößte Gewerkschaft in Deutschland. Aber was heißt das in der heutigen Arbeitswelt? In einer Arbeitswelt, in der immer weniger Beschäftigte Mitglied in einer Gewerkschaft sind, in der sich immer mehr Spartengewerkschaften bilden und in der zur Unternehmenslandschaft auch Online-Plattformen gehören? Wer vertritt Beschäftigte in der digitalen Arbeitswelt? Seit Jahrzehnten kämpfen Gewerkschaften für höhere Löhne, bessere Arbeitszeiten und mehr Mitbestimmung - und zugleich gegen den Vorwurf, der Wirtschaft zu schaden, Reformen zu blockieren und ihre Arbeitskämpfe auf dem Rücken der Bevölkerung auszutragen, wenn etwa Züge und Busse nicht fahren oder Mülltonnen nicht abgeholt werden. Ohne Beharrlichkeit werden Gewerkschaften, statt am längeren Hebel zu sitzen, wohl eher den Kürzeren ziehen. Aber ob Beharrlichkeit eine Tugend ist, hängt immer davon ab, worauf man beharrt. Haben also Gewerkschaften in Deutschland zu viel Einfluss oder inzwischen zu wenig? Oliver Glaap spricht über all das mit dem Historiker Dr. Knud Andresen von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, mit Knut Steinkopf, Campaigner bei Ver.di, mit Nicolas Ziebarth, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler am ZEW-Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und mit einem Mitglied der selbstorganisierten Interessenvertretung Lieferando Workers Collective. Podcast-Tipp: Der Rest ist Geschichte Gewerkschaften - Der lange Kampf ums Arbeitsrecht Gewerkschaften sind vor allem dann in den Schlagzeilen, wenn sie zu Streiks aufrufen oder Tarifverhandlungen ins Stocken geraten. Historisch haben sie bedeutenden Anteil an der Durchsetzung von Arbeitsrechten. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Im Podcast „Der Rest ist Geschichte“ können Sie mehr dazu hören. Sie finden den Podcast in der ARD Sounds App https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6ee302e0604bf439/

Duration:00:54:22

Ask host to enable sharing for playback control

Nicht genehm, nicht gefördert? Der Kampf um Kultur

3/18/2026
Es ist wieder Leipziger Buchmesse. Alles blickt auf die neuen Bücher. Doch geht es in diesem Jahr um mehr als das Literarische. Im Vorfeld der Messe hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer erneut eine neue Debatte über staatliche Eingriffe in den Kulturbetrieb ausgelöst. Wegen “verfassungsschutz-relevanter Erkenntnisse" strich er drei linke Buchläden von der Liste für den Deutschen Buchhandlungspreis, der inzwischen abgesagt wurde. Die Branche ist sauer und die betroffenen Buchhandlungen wollen vor Gericht ziehen. Kurz nach der Aufregung um die Berlinale geht es in der Kritik am parteilosen Minister erneut um die Frage, wie sich Institutionen politisch positionieren dürfen, wenn sie staatliche Unterstützung bekommen? Wer darf wie sprechen, bestimmt, was gesagt werden darf und welche Kultur gefördert wird? Und inwieweit darf der Verfassungsschutz Kulturschaffende durchleuchten? Auch in dieser Debatte geht es um einen vieldiskutierten “Kulturkampf”. Also Streitereien um Werte, Sprache und Deutungshoheit. Doch geht es dabei längst nicht mehr nur um Kunst und Kultur. Kritisiert wird ein politisches Muster - auch eines der Empörung - und dem will “Der Tag” nachgehen. Im Gespräch mit dem Vorsteher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels Sebastian Guggolz, der Politologin und Autorin Saba-Nur Cheema, dem Staatsrechtler Alexander Thiele und dem Literaturwissenschaftler der German Studies an der Stanford University in Kalifornien, Adrian Daub. Podcast-Tipp: Was passiert gerade in der Welt der Kultur? Die Antwort liefert das Kultur-Update. Wir berichten von Ausstellungen, Büchern, Filmen oder Serien, aber auch vom neuesten Tiktok-Trend. Sie finden den Podcast bei ARD Sounds. https://www.ardsounds.de/sendung/kultur-update/urn:ard:show:86322a6e5cc92d05/ Podcast-Tipp: Kultur-Update Was passiert gerade in der Welt der Kultur? Die Antwort liefert das Kultur-Update. Dieser Podcast berichtet von Ausstellungen, Büchern, Filmen oder Serien, aber auch vom neuesten Tiktok-Trend. https://www.ardsounds.de/sendung/kultur-update/urn:ard:show:86322a6e5cc92d05/

Duration:00:55:13

Ask host to enable sharing for playback control

Amsel, Drossel, Fink und Ara – Vögel in der Klimakrise

3/17/2026
Alle Vögel sind schon da? Alle Vögel? Alle? Es fragt sich, wie lange tatsächlich alle Vögel, die bei uns heimisch sind, sich noch bei uns zu Hause fühlen können. Feldlerchen, Kiebitze und Rebhühner auf den Feldern werden weniger, weil die Landwirtschaft ihnen das Leben schwer macht. Und die Klimakrise wirbelt schon längst die Vogelscharen auf der ganzen Welt durcheinander. Aus Südeuropa sucht der Seidensänger Zuflucht bei uns, ebenso die Aras aus der Familie der „Eigentlichen Papageien“. Andere Vögel wie Meisen und Rotkehlchen wollen gar nicht mehr weg von hier. Und so geraten „alle Vögel, alle“ in eine Konkurrenz um schrumpfende Lebensräume. Was genau passiert da, wenn es in der Klimakrise kritisch wird für die Vögel unter dem Himmel? Welche Folgen hat es für sie und für uns, wenn sie nicht mehr jubilieren können? Und was sollten wir unternehmen, zur Rettung unserer Vögel und gegen den Abgesang, der ihnen irgendwann drohen könnte? Darüber spricht Oliver Glaap mit Nils Stanik von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz, mit Christian Hof, Inhaber des Lehrstuhls für Global Change Ecology an der Uni Würzburg, mit dem Biologen und Vogelstimmen-DJ Dominik Eulberg und mit hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update In diesem Podcast bekommen Sie Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardsounds.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/

Duration:00:52:35

Ask host to enable sharing for playback control

Kleines Kreuz, große Politik: Hessen nach der Wahl

3/16/2026
Kommunalwahlen gelten als die „kleinen“ Wahlen. Sie entscheiden darüber, wer vor Ort in den Stadtparlamenten, Kreistagen und Gemeinden Politik macht. Sie sind ein wichtiger Gradmesser dafür, wie Menschen die Politik wahrnehmen: nah an ihrem Alltag oder als Spiegel größerer gesellschaftlicher Entwicklungen. Welche Rolle spielen Kommunalwahlen für die Demokratie? Was verraten sie über das Vertrauen in politische Institutionen und über die Stimmung im Land? Nicht ohne Grund sind die lokalen Parlamente auch für politische Bewegungen interessant - ein politisches Kampffeld insbesondere dort, wo extremistische Kräfte versuchen, ihren Einfluss auszubauen? Und dann wäre da noch das Wahlsystem: Das Kumulieren und Panaschieren, das Einfluss darauf nimmt, wer tatsächlich ins Parlament einzieht. Wie verändern sich die politischen Mehrheiten und was sagt die Kommunalwahl über lokale Netzwerke und Persönlichkeiten aus? Moderatorin Hadija Haruna-Oelker fragt nach - was sich im Kleinen über das Große lernen lässt - im Gespräch mit dem Journalisten und Autor Andreas Speit und den Politikwissenschaftlern Martin Gross von der LMU München, Hendrik Träger von der Universität Leipzig und Christian Stecker von der TU-Darmstadt. Unser Podcast-Tipp heute: WDR5 Politikum Politikum ist der Podcast für alle, die Lust auf echte Diskussionen haben, auf Argumente statt Lagerdenken. Dieser Podcast bietet Orientierung, Impulse und verschiedene Perspektiven auf Politik und Gesellschaft - immer mit dem Humor, der die Welt erträglicher macht. Sie finden den Podcast in der ARD Sounds App https://www.ardaudiothek.de/sendung/politikum-der-meinungspodcast-von-wdr-5/urn:ard:show:718464ba4284b268/

Duration:00:53:51

Ask host to enable sharing for playback control

Iran, Krieg und wir

3/12/2026
Wie eng wir auf dieser Welt wirtschaftlich verflochten sind, das zeigt uns der Iran-Krieg wieder sehr deutlich: Raketen fliegen, Menschen sterben, Energiepreise steigen, Handelsströme trocknen aus oder verändern sich. Die Nervosität wächst, die wirtschaftlichen Abhängigkeiten treten in den Vordergrund. Jeder weitere Kriegstag, an dem die Straße von Hormus blockiert bleibt, sorgt für mehr Frust an Zapfsäulen und in Heizkellern und auch für mehr Angst, wie sich das alles weiterentwickelt. Wir blicken auf den Iran als Wirtschaftsmacht, auf die regionalen Machtverhältnisse im Nahen und Mittleren Osten, und welche energiepolitischen und auch migrationspolitischen Fragen sich für uns in Deutschland stellen. Riccardo Mastrocola spricht darüber mit Walter Posch, Iran-Experte am Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement in Wien, mit Claudia Kemfert, Energieexpertin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, mit Eckart Woertz, Direktor des GIGA Instituts für Nahost-Studien in Hamburg und mit Naika Foroutan, Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung in Berlin.

Duration:00:53:50

Ask host to enable sharing for playback control

15 Jahre nach Fukushima – Hat die Atomkraft wieder eine Zukunft?

3/11/2026
Ein Erdbeben, ein Tsunami und in der Folge die Kernschmelze im AKW Fukushima - auch nach 15 Jahren ist die Dreifach-Katastrophe von Fukushima noch in den Köpfen präsent. Sie hat die Welt erschüttert. Die Folgen der Zerstörung und Verstrahlung der Region sind bis heute spürbar. In Deutschland hat diese Katastrophe den Atomausstieg beschleunigt, die letzten Meiler sind mittlerweile abgeschaltet. Aber die drängende Frage nach einem sicheren Endlager für Atommüll ist noch immer ungelöst. Trotzdem flammt die Debatte um Atomenergie 15 Jahre nach Fukushima und 40 Jahre nach Tschernobyl immer wieder auf. Nicht zuletzt durch weltweite Herausforderungen auf dem Energiemarkt setzen andere Länder wie Frankreich weiter auf Atomkraftwerke und fordern mehr Unterstützung durch die EU. In Deutschland gibt es Bestrebungen, die Energieproduktion in Fusionskraftwerken voranzutreiben. Ist die Kernfusion die Zukunftstechnologie? Warum taucht die Atomkraft in den Energiedebatten immer wieder auf? Was haben wir aus Fukushima bis heute gelernt? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit Thorsten Iffland, dem ARD-Korrespondenten in Tokio, mit dem Wirtschaftswissenschaftler Dr. Alexander Wimmers von der TU Berlin, Armin Simon vom Verein „ausgestrahlt“ und dem Experten für Energiesysteme Prof. Dr. Hans-Martin Henning.

Duration:00:54:29

Ask host to enable sharing for playback control

Verdammt lecker! Die Verführung durch Zucker

3/10/2026
Er steckt in Ketchup, Pizza, Fruchtjoghurts und Limo: Zucker zu vermeiden, ist im Alltag oft nur schwer möglich. Und: Er macht Lust auf mehr. Mehr noch als durch Süßigkeiten wird er in Deutschland über Getränke konsumiert. Wissenschaftler und Ärzte warnen jedoch: Zucker kann Menschen genauso abhängig machen wie Alkohol und Zigaretten. Der Konsum hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als verdreifacht. Immer mehr Menschen werden trotz Präventionsmaßnahmen adipös. Aktuell wird wieder über eine Zuckersteuer debattiert, viele Verbände und Parteien fordern sie, aber bislang ohne Konsequenzen. Über all das spricht Moderator Riccardo Mastrocola mit Prof. Annette Schürmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam, mit Luise Molling von Foodwatch, mit Sebastian Kruse, Politischer Geschäftsführer der Deutschen Adipositas-Gesellschaft und mit der Kinderärztin Soraya Seyyedi aus Wiesbaden.

Duration:00:54:38

Ask host to enable sharing for playback control

Der Epstein-Skandal – Wo bleiben die Konsequenzen?

3/9/2026
Der Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein löst immer wieder neue Wellen der Entrüstung rund um die Welt aus. Und: er wirft ein Licht auf die Reichen und Mächtigen. Dabei wissen wir längst noch nicht alles. Über drei Millionen Seiten der “Epstein-Files" werden gerade ausgewertet. Mails, Fotos und Videos zeigen, dass auch deutsche Unternehmen, Wissenschaftler und andere Privatpersonen Kontakte zu Jeffrey Epstein hatten. Politiker der Grünen und der Union fordern, dass die deutschen Sicherheitsbehörden die “Epstein-Files” untersuchen und die Arbeit nicht allein Journalisten überlassen. Allein bei der Deutschen Bank hatte der Milliardär Epstein vierzig Konten. Die Bundesregierung will erst tätig werden, wenn es Beweise für Straftaten deutscher Staatsbürger gibt. Aber führt dieses Nichtstun nicht zu einem noch größeren Vertrauensverlust in die politischen und gesellschaftlichen Eliten? Moderatorin Isabel Reifenrath spricht mit der Journalistin Vivien Götz von der Süddeutschen Zeitung, die die “Epstein-Files” gerade mit untersucht. Der Journalist und Autor Marc Raschke und der Elitenforscher Michael Hartmann sind ihre Gäste, sowie die Juristin Asha Hedayati.

Duration:00:53:40

Ask host to enable sharing for playback control

Müssen, dürfen, wollen – die Jugend und die Wehrpflicht

3/5/2026
Ein Brief vom Staat - und plötzlich stellt sich für viele junge Männer eine große Frage: Muss ich bald zum Militär? Zehntausende 18-Jährige haben in Deutschland gerade Post zum neuen Wehrdienst bekommen. Noch ist die Wehrpflicht offiziell nicht wieder eingeführt, doch wegen der angespannten Sicherheitslage wird in Berlin über verschiedene Varianten diskutiert. Seit Anfang des Jahres gilt zunächst der „Neue Wehrdienst“. Der Dienst ist freiwillig, die Musterung wird Pflicht, zumindest für Männer. Doch immer mehr junge Leute fühlen sich bevormundet und befürchten, dass absehbar wieder die allgemeine Wehrpflicht in Deutschland eingeführt wird. Bundesweit rufen Schülerinnen und Schüler deshalb zu Schulstreiks auf und protestieren gegen die Wehrpflicht. Doch es gibt auch immer mehr, die sich bereits jetzt freiwillig für die Bundeswehr entscheiden. Was bedeutet es heute zu dienen - oder zu verweigern? Was denkt die junge Generation über Dienst, Zwang und Sicherheit? Darüber spricht Moderatorin Jessy Trommer mit dem Schüler Michel Königshof, der selbst Schulstreiks gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht organisiert, sowie dem 15-jährigen Schüler Lennox Engels, der zur Bundeswehr gehen will. Außerdem mit dem Reservisten Major Fabian Forster Während und Dr. Wilfried Kerntke von der Deutschen Friedensgesellschaft. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature An vorderster Front - Doku über den Bundeswehr-Einsatz in Litauen Mit der „Brigade Litauen“ stationiert die Bundeswehr erstmals einen großen Kampfverband dauerhaft im Ausland. Ungefähr 5.000 Bundeswehrangehörige sollen künftig in Litauen „dienen und leben“ - plus Familien. Die „Panzerbrigade 45“ ist ein Symbol deutscher Kampfbereitschaft für die NATO. Bis 2027 soll die Brigade zu voller Stärke „aufwachsen“ - ein „Leuchtturmprojekt der Zeitenwende“, wie es offiziell heißt, das Deutschland viele Milliarden Euro kostet. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/

Duration:00:55:11

Ask host to enable sharing for playback control

Immer schön auf dem Teppich bleiben!

3/4/2026
Schon seit Jahrhunderten beherrschen Menschen die Kunst des Teppichknüpfens. Dabei diente ein Teppich nicht nur dazu die Zelte der Nomaden gegen die Kälte abzudichten. Teppiche können mehr. Sie erzählen Geschichten, sind Designobjekt, Kunsthandwerk und Geldanlage. Insbesondere traditionell hergestellte Perserteppiche sind teuer und die Herstellung eines größeren Teppichs kann bis zu 2 Jahre dauern. Feine Seidenteppiche tritt man nicht mit Füßen, man hängt sie an die Wand. Im Märchen kann man damit sogar fliegen. Wir schauen auf den roten Teppich, auf Knüpf- und Webtechniken, auf den Teppich als Vermittler von religiösen oder politischen Inhalten und humanistischer Bildung. Und natürlich auch auf den Teppich als prägendes Element, das einen Raum gemütlich macht. Darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit Tina Reitz vom Teppichmuseum Schloß Voigtsberg, mit dem Sachverständigen für orientalische Teppiche Stefan Drechsle, mit Rolf Sachsse, Prof. für Designgeschichte, mit der Kunsthistorikerin Dr. Katharina Weiler und der Architektin Dr. Luise Nerlich Podcast-Tipp: SWR Kultur - Matinee Abolfazl Gharany: schöner knoten Im Iran werden seit hunderten von Jahren Teppiche in einer besonderen Art und Weise geknüpft. Abolfazl Gharany träumte schon als Kind davon Teppiche zu knüpfen, inzwischen gehört er zu den Meistern seines Fachs. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:f0ddd8d229afa525/

Duration:00:55:14