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ORF Radio (Austria)

Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Location:

Austria

Description:

Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Language:

German


Episodes
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Das Trauma und seine Folgen (1)

4/15/2026
Was ist ein seelisches Trauma? Gewalterfahrungen, aber auch andere Einschnitte im Leben hinterlassen Spuren in der Psyche und im Körper der Betroffenen. Mit der Heilung dieser Traumafolgestörungen beschäftigt sich die Psychotraumatologie. Der erste Teil widmet sich der Befunderhebung und Therapie psychischer Traumata. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 13. 04. 2026.

Duration:00:21:37

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Das Trauma und seine Folgen (2)

4/15/2026
Wie verläuft ein traumatischer Prozess? Katia erfuhr in der 15. Schwangerschaftswoche, dass ihr Kind nicht lebensfähig sein würde. Es war ein Wunschkind, auf das die Zukunftsplanung Katias und ihres Partners ausgerichtet gewesen war. Kurz darauf zerbrach auch die Beziehung an diesem Schicksalsschlag. Katia war plötzlich mit den Auswirkungen von zwei aufeinander folgenden Verlusten konfrontiert. Sie litt unter einer schwerwiegenden posttraumatischen Belastungsstörung. Mit welchen Symptomen sie zu kämpfen hatte und wie sie diese bewältigen konnte, davon handelt der zweite Teil. Dabei wird die sequentielle Traumatisierung vorgestellt. Sie ist neben dem Schocktrauma, das wie ein Blitz einschlägt, und dem Entwicklungstrauma, das durch Vernachlässigung, Abwertung und Missbrauch in der Kindheit entsteht, das dritte Erklärungsmodell für die Entwicklung und Therapie von Traumafolgestörungen. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 14. 04. 2026.

Duration:00:22:10

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Das Trauma und seine Folgen (3)

4/15/2026
Wie können Traumafolgestörungen therapiert werden? Der Traumaforscher Bessel van der Kolk erläutert in seinem Standardwerk "Verkörperter Schrecken", dass wir uns das Unbewusste nicht als eine Art vergessenen Traum vorstellen müssen, der irgendwo in den Tiefen unserer Erinnerung schlummert, sondern dass Traumata körperliche Vorgänge und Verbindungen auslösen und speichern. Diese Muster zwischen Gehirn, Nervenbahnen und inneren Organen sind die traumatische Erinnerung. Die dritte Folge beschäftigt sich mit verschiedenen Arten der körperorientierten Traumatherapie wie Neurofeedback und EMDR. Zudem wird auf die Bedeutung der Ausbildung von Bezugspersonen für das Erkennen von Traumatisierungen und den sensiblen Umgang damit hingewiesen. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 15. 04. 2026.

Duration:00:21:44

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Das Trauma und seine Folgen (4)

4/15/2026
Gibt es falsche Traumaerinnerungen? Die Traumatherapie muss sich auch Kritikpunkten stellen. Der Bedeutendste liegt in der Fehleinschätzung des Tatsacheninhalts in Traumaberichten. Es kann vorkommen, dass Menschen sich an traumatische Situationen erinnern, die objektiv nie stattgefunden haben. Man spricht dann von einer "False Memory". Diese kann durch andere Personen suggestiv verstärkt oder eingepflanzt werden, oftmals im Rahmen therapeutischer Prozesse. Brisanz bekommt dieses Syndrom, wenn es in Gerichtsprozessen zur alleinigen Beweisführung verwendet wird. Dadurch kam es seit den 1990er Jahren zu nachgewiesenen juristischen Fehlurteilen und drastischen Bestrafungen Unschuldiger. Psychiater, Therapeuten und Neurowissenschaftler legen in der vierten Folge dar, ob die Unterscheidung zwischen echter und falscher Erinnerungen sowie Lügen überhaupt eindeutig getroffen werden kann. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 16. 04. 2026.

Duration:00:21:56

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100 Songs: "Über sieben Brücken musst du gehn"

4/10/2026
Im real existierenden Sozialismus sollten in der DDR inmitten blühender Landschaften menschenwürdige Arbeit geschaffen werden und ein Bollwerk gegen feindliche Klassenkräfte entstehen. Doch Mitte der 1970er Jahre wurde die Kluft zum Westen immer deutlicher sichtbar. In dieser Atmosphäre wurde "Über Sieben Brücken musst du gehen" für die Verfilmung einer Liebesgeschichte zwischen einer Deutschen und einem Polen geschrieben. Ein Cover des Westdeutschen Peter Maffay verhalf dem Song auch auf der anderen Seite der Zone - in der Bundesrepublik - zu enormer Bekanntheit. Diese Folge wurde in Ö1 am 07. 04. 2026 gesendet und ist Teil der Serie "100 Songs. Geschichte wird gemacht" und auch im kultur- und zeitgeschichtlichen Archiv von Ö1 zu finden: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:20:02

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100 Songs: "Plastic Love"

4/10/2026
In den 1980ern lief die japanische Wirtschaft auf Hochtouren und schloss langsam zu den Vereinigten Staaten von Amerika auf. Citypop wurde zum klingenden Ausdruck eines urbanen, hochtechnisierten und konsumfreudigen Lebensgefühls, das sich mit Walkman und tragbaren Kassettenspielern überall hin transportieren ließ. Als Citypop während der 2010er Jahre in Europa und den USA wiederentdeckt wurde, stießen vor allem anspruchsvolle und smoothe Songs, die sich an Erwachsene richteten, auf großen Zuspruch. Dabei wurde der relativ unbekannte Song "Plastic Love" von Mariya Takeuchi von 1984 weltweit bekannt. In "Plastic Love" träumt ihre Protagonistin von einem ausgelassenen Leben in der Stadt, nachdem sie verlassen wurde. Diese Folge wurde in Ö1 am 08. 04. 2026 gesendet und ist Teil der Serie "100 Songs. Geschichte wird gemacht" und auch im kultur- und zeitgeschichtlichen Archiv von Ö1 zu finden: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:20:04

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100 Songs: "Little Dark Age"

4/10/2026
USA, 2018: Ein dunkles Zeitalter war angebrochen, das stand für die Band MGMT nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA fest. Das Duo war Mitte der 2000er Jahre mit unbeschwerten Hits über das Leben als Teenager weltbekannt geworden. Danach war es jedoch still um die Band geworden. Das Album "Little Dark Age" entstand über mehrere Jahre und wurde 2018 veröffentlicht. Der Titelsong - inspiriert durch Synthesizer aus der späten Sowjet-Ära - wird zu einem klaustrophobischen Panoptikum, in dem persönliche Ängste mit gesellschaftlichen Abgründen verschmelzen, während im Video Gothic Horror auf Symbolismus und Dekadenz trafen. Diese Folge wurde in Ö1 am 09. 04. 2026 gesendet und ist Teil der Serie "100 Songs. Geschichte wird gemacht" und auch im kultur- und zeitgeschichtlichen Archiv von Ö1 zu finden: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:18:18

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Mit Hirn durchs Leben (1)

4/9/2026
Was kann der Sinn meines Lebens sein? Brauche ich eine Familie und Kinder, um Sinn zu finden? Werden wir zu sehr von Sozialen Medien in Beschlag genommen, so dass wir den Sinn unseres eigenen Lebens verpassen? Sind wir nur noch wie Sisyphos, der jeden Tag denselben Stein auf den Berg rollt? Wie kann man die "Trotzmacht des Geistes" gegen alle Widrigkeiten stärken? Mit diesen Fragen hat sich der Psychiater und Logotherapeut Viktor Frankl auseinandergesetzt. Wie und warum man trotzdem "Ja zum Leben" sagen sollte, können wir von Frankl und seinen Lebenserfahrungen lernen. Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 7. 04. 2026. Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn

Duration:00:13:37

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Mit Hirn durchs Leben (2)

4/9/2026
Wie kann ich trotz Klimakrise optimistsch bleiben? Eine Generation fühlt sich hilflos und wartet nur mehr, bis die Jüngeren das Sagen haben und endlich die Kehrwende schaffen. Unser Lebensstil - unsere "Routine der Ausschweifung" - wie das der französische Romancier Pascal Bruckner nannte, hat Folgen für alle. Kann ich trotz der ökologischen Krise noch Kinder in die Welt setzen? Darf ich glücklich sein, während die Eiskappen schmelzen und die Ozeane kippen? Was kann ich gegen meine Hilflosigkeit tun? Lisz Hirn lässt Menschen in dieser philosophischen Praxis zu Wort kommen und befragt die großen Philosophinnen und Philosophen nach ihren Überlegungen zu einer Utopie von Morgen. Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 8. 04. 2026. Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn

Duration:00:13:51

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Mit Hirn durchs Leben (3)

4/9/2026
Wie wirken sich die Kriege auf unser Leben aus? Es herrscht wieder Krieg - im Nahen Osten, in Europa, in Afrika. Für die Philosophen waren kriegerische Auseinandersetzungen immer schon ein wichtiges Thema. Besonders Simone Weil kann uns mit ihren Überlegungen noch heute hilfreich sein. Wenn Gewalt das Zentrum aller menschlichen Beziehungen darstellt, dann heißt es, dass wir von ihr ausgehend denken müssen, um einen Umgang damit zu finden. Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn die Macht des Stärkeren unantastbar wird? Wie gelingt trotz dieser neuen Herausforderungen ein gutes Zusammenleben? Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 9. 04. 2026. Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn

Duration:00:13:51

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Technik und Macht (1)

4/8/2026
Wir befassen uns in diesem 3-Teiler mit dem Verhältnis von Technik und Macht - beginnend mit der Zeit der Aufklärung, in der Staaten erstmals als "mathematische Räume" und große Maschinen verstanden wurden. Die Geschichte des technokratischen Denkens führt bis in die Gegenwart, in der China auf Grundlage kybernetischer Modelle zu regieren versucht, das Department of Government Efficiency (DOGE) in den USA mittels Algorithmen Kürzungen vornimmt und in Albanien eine KI als virtuelle Ministerin angelobt wurde. Gestaltung: Richard Brem. Redaktion. Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 07.09. 2026.

Duration:00:21:19

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R1K 260408 Radiokolleg / Technik und Macht / Teil 2

4/8/2026
In den frühen 1930er Jahren sorgte in den USA und Kanada eine Zeitlang die "Technocracy"-Bewegung für großes Aufsehen. Sie propagierte eine neue gesellschaftliche Ordnung, die sich ausschließlich auf Wissenschaft, Technik und Energiemanagement stützen und die bestehenden Nationalstaaten durch "Technate" ersetzen sollte. Zu den führenden Köpfen der "Technocracy"-Bewegung gehörte zu jener Zeit Joshua N. Haldeman, der Großvater von Elon Musk. Auch wenn die "Technocracy"-Bewegung damals vom "New Deal" des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt übertrumpft und politisch bedeutungslos gemacht wurde, so findet sich auch in der Gegenwart noch viel an ähnlich technokratischem Denken. Gestaltung: Richard Brem. Redaktion: Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 08.04. 2026.

Duration:00:21:31

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Technik und Macht (3)

4/8/2026
Im September 2025 wurde in Albanien mit "Diella" zum weltweit ersten Mal eine KI als virtuelle Ministerin "angelobt". Ein symbolischer Akt, der aber deutlich machte, wie sehr Regierungen und Verwaltung in immer mehr Ländern auf Künstliche Intelligenz setzen. In den USA ging unter Präsident Trump und unter Mitwirkung von Elon Musk etwa zeitgleich das Department of Government Efficiency (DOGE) ans Werk, um mit Hilfe von Algorithmen radikale Kürzungen bei staatlichen Behörden vorzunehmen. Daneben gibt es quer durch die weltanschaulichen Lager auch noch andere Ansätze, die mit Hilfe von KI und digitalen Technologien Städte und den Staat neu erfinden möchten. Gestaltung: Richard Brem. Redaktion: Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 9.04. 2026.

Duration:00:21:33

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How to innovate - Was wir von Startups lernen können (4)

4/2/2026
Was Investor:innen wollen. Ohne Geld keine Innovation – doch wie kommen Start-ups eigentlich an Kapital? Es gibt Möglichkeiten von Bankkrediten über staatliche Förderungen und Crowdinvesting bis zu Risikokapitalgebern. Während Österreich in der Frühphase gut fördert, fehlt es in der Wachstumsphase oft an Investoren – mit der Folge, dass viele innovative Unternehmen ins Ausland abwandern. Gestaltung: Till Köppel. Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 02. 04. 2026.

Duration:00:13:02

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How to Innovate - Was wir von Startups lernen können (4)

4/1/2026
Was Investor:innen wollen Im vierten Teil geht es um die Kunst Geld aufzustellen: Denn jedes Startup muss früher oder später Investoren finden, die in ihr Produkt glauben und deswegen ihr Geld hineinstecken. Dafür präsentieren sich die Gründer:innen mit einem so genannten Pitch. Ein Pitch muss kurz und überzeugend darstellen, welche Idee hinter dem Unternehmen steht. In zwei bis fünf Minuten erklären Gründer:innen, welches Problem ihr Produkt löst und warum es gerade jetzt relevant ist. Dabei sollten sie erste Marktanalysen und einen Finanzplan parat haben und zeigen, dass ihr Produkt das Potenzial hat, irgendwann den Markt zu erobern. Gestaltung: Till Köppel; Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 2.4. 2026.

Duration:00:12:44

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Die Sudetendeutschen. Offene Wunden (4)

4/1/2026
Usmireni - Versöhnung? 1997 akzeptierten deutsche Vertriebenenverbände die gemeinsame Erklärung der tschechischen und deutschen Regierung. Darin bedauerte die deutsche Seite das Unrecht durch die nationalsozialistischen Verbrechen, die tschechische die Vertreibung, Aussiedlung und Enteignung der Sudetendeutschen. Knapp 20 Jahre später verzichtete die Sudetendeutsche Landsmannschaft offiziell auf "Wiedergewinnung der Heimat" und eine "Restitution oder gleichwertigen Entschädigung". Heute gibt es zahlreiche Kooperationen, Studienprogramme, Versöhnungsmärsche und Veranstaltungen, die das Miteinander in den Vordergrund stellen. Dennoch lehnte das tschechische Abgeordnetenhaus noch 2009 Bemühungen ab, die Nachkriegs-Eigentumsverhältnisse zu ändern und Häuser oder Grundstücke zu restituieren. Gestaltung: Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 2.4. 2026.

Duration:00:22:14

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How to Innovate - Was wir von Startups lernen können (3)

4/1/2026
Wie Startups arbeiten Das Team ist besonders wichtig, es entscheidet oft über Erfolg oder Scheitern der gesamten Unternehmung. Dabei ist die Arbeitsaufteilung unter den Gründer:innen meist nicht hierarchisch, sondern flexibel. Das bedeutet: Jeder und jede packt dort an, wo er oder sie gerade gebraucht wird. Die Arbeitskultur setzt auf Eigenverantwortung, fixe Arbeitszeiten oder Gehalt gibt es nicht immer - und viel arbeiten müssen sowieso alle. Gründer:innen erzählen, wie in ihren Firmen gearbeitet wird, welche Teamstruktur sie sich gegeben haben und wie Entscheidungsprozesse aufgesetzt sind. Gestaltung: Till Köppel; Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 1.4. 2026.

Duration:00:12:59

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Die Sudetendeutschen. Offene Wunden (3)

4/1/2026
Nasi Nemci. Unsere Deutschen Jahrhundertelang lebten Deutsche und Tschechen neben- und miteinander. Böhmische Fürsten luden deutsche Siedler ab dem 12. Jahrhundert ein, die dünn besiedelten Gebiete zu entwickeln, insbesondere die reichen Bergregionen. Das führte zu einer starken deutschen Präsenz. Sie prägten die Stadtentwicklung, viele Städte wie Brünn oder Prag waren hauptsächlich deutschsprachig. Innerhalb des österreichischen-ungarischen Kaiserreichs nahmen sie oft eine bevorzugte Stellung ein, besonders in Verwaltung, Wirtschaft und Bildung, was zu Spannungen mit der tschechischen Nationalbewegung führte. Dennoch gab es eine weitgehend friedliche Koexistenz, die Sudetendeutschen wurden von den Tschechen "Unsere Deutschen" genannt. Gestaltung: Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 1.4. 2026.

Duration:00:22:05

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How to Innovate - Was wir von Startups lernen können (2)

3/31/2026
Vom Prototyp zum Produkt Aus einer innovativen, aber noch vagen Idee muss schließlich ein funktionierendes Produkt entstehen. Für Gründerinnen und Gründer bedeutet das in der nächsten Phase: Prototypen entwickeln - am Computer, im Labor oder in der Werkstatt. Oft entsteht dabei ein sogenanntes MVP, ein "Minimum Viable Product": die erste, einfachste und oft noch sehr unfertige Version eines Produkts, die man früh an zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern testen kann. Man beginnt also bewusst mit einem "shitty first draft" und holt sofort Feedback ein. Dieses Vorgehen stammt aus der Managementphilosophie des Lean Thinking und soll unter anderem Verschwendung und unnötige Arbeit im Designprozess verhindern. Startups lernen dabei aus Fehlern und passen ihr Produkt kontinuierlich an. Gestaltung: Till Köppel; Redaktion: Irmi Wutscher. Gesendet in Ö1 am 31.3. 2026.

Duration:00:13:11

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Die Sudetendeutschen. Offene Wunden (2)

3/31/2026
nichovska zrada. Der Münchner Verrat Seit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 gewann die "Heim ins Reich"-Bewegung unter den Sudetendeutschen immer mehr Anhänger. Sie wurde von Deutschland gefördert und zielte darauf ab, das Sudetenland von Prag zu lösen. Im März 1938 wies Hitler den Vorsitzenden der Sudetendeutschen Partei, Konrad Henlein, an, der tschechoslowakischen Regierung bewusst unannehmbare Forderungen zu stellen, um jede Möglichkeit eines Kompromisses auszuschließen. Mit dem "Münchner Abkommen", das bis heute in Tschechien und der Slowakei der "Münchner Verrat" genannt wird, erzwang Deutschland die Abtretung des Sudetenlandes, es wurde zum deutschen Reichsgau. Gestaltung: Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 31.3.. 2026.

Duration:00:22:06