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ORF Radio (Austria)

Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Location:

Austria

Description:

Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Language:

German


Episodes
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In Würde altern (1)

4/23/2026
Eine Frage der gesellschaftlichen Haltung. Das Älterwerden erfährt jeder Mensch individuell, am eigenen Körper. Doch die Veränderungen des Alltags, der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und der notwendigen Sorgekultur betreffen nicht nur die Einzelnen, sondern reflektieren, wie eine Gesellschaft mit dem Alter umgeht. Wenn dieser Blick auf Jugendlichkeit, Vitalität und Funktionalität gerichtet ist, was bedeutet es dann in Würde zu altern? Gestaltung: Barbara Volfing. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 20. 04. 2026.

Duration:00:22:08

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In Würde altern (2)

4/23/2026
Der Jugend entwachsen? "Nichts sollte erwartungsgemäßer eintreten, aber nichts kommt unvorhergesehener als das Alter." Diese Worte hat Simone de Beauvoir 1970 in einem Essay über das Alter geschrieben. Darin zeigt sie jene ambivalenten Bilder, die mit dem Alter auch heute assoziiert werden. Öffentliche Debatten drehen sich um Krankheitsvorsorge, Altersabhängigkeit und Bedeutungsverlust. Anti-Aging-Werbekampagnen und ein auf Jugendlichkeit ausgerichteter Arbeitsmarkt verstärken diesen Eindruck noch. Was also heißt gutes Altern? Gestaltung: Barbara Volfing. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 21. 04. 2026.

Duration:00:22:05

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In Würde altern (3)

4/23/2026
Das Tempo reduzieren. Das Altwerden ist eine Frage des Tempos. Wenn Gespräche länger dauern, Wege bedächtiger werden oder digitale Abläufe Geduld verlangen, zeigt sich, wie rücksichtsvoll eine Gesellschaft ist. Auch im familiären Alltag finden sich die Spannungen des Älterwerdens. Nähe wird geplant, koordiniert, eingeschoben. Sie findet statt - aber sie konkurriert mit Zeitdruck, räumlicher Distanz und unterschiedlichen Lebensrhythmen. Gestaltung: Barbara Volfing. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 22. 04. 2026.

Duration:00:22:17

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In Würde altern (4)

4/23/2026
Sorge tragen. Mit zunehmendem Alter rücken organisatorische und existenzielle Fragen der Sorge in den Mittelpunkt. Achtsamkeit bedeutet, Selbstständigkeit zu respektieren und zugleich Unterstützung anzubieten. Doch: Wie viel Eigenständigkeit ist möglich, wie viel Schutz nötig? Und wie wird das angesprochen? Gestaltung: Barbara Volfing. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 24. 04. 2026.

Duration:00:22:10

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Frauen mit Courage: Liane Kleifel

4/22/2026
Gerechtigkeit schaffen: Österreichs erste Oberstaatsanwältin Juristinnen wurden in den 1960er Jahren in Tilgungsabteilungen oder Gerichten am Land versteckt, erinnert sich Liane Kleifel. Als sie von ihrem Mentor mit 23 Jahren in Verhandlungen geschickt wurde, hieß es: Der öffentliche Ankläger muss ein Mann sein, der Angeklagte wird sich doch zu Tode lachen bei dem Mäderl. Das "Mäderl" blieb beharrlich und wurde 1965 Österreichs erste Staatsanwältin. Oder, wie eine Zeitung damals die Sensation betitelte: "Premiere für einen Staatsanwalt". Überhaupt schrieben die Gazetten gerne über ihren Lippenstift oder die Stöckelschuhe, wenn sie bei schweren Fällen vor Gericht die Anklage vertrat. Was sie mit Humor nahm, eine hilfreiche Eigenschaft zwischen Fan-Kiebitzen und männlichen Kollegen. Bis heute hält die bald 88-Jährige Vorträge über ihre Arbeit am Institut für Rechtswissenschaft der Universität Wien. Gestaltung: Ulrike Schmitzer, Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 20. 04. 2026.

Duration:00:12:56

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Frauen mit Courage: Therese Schlesinger

4/22/2026
Gerechtigkeit schaffen: Die erste Abgeordnete Am 4. März 1919 zogen erstmals acht Frauen bei der Konstituierenden Nationalversammlung ins Parlament ein: Eine der Abgeordneten war Therese Schlesinger. Sie war eine Ausnahmeerscheinung innerhalb der Sozialdemokratie. Denn sie war bürgerlicher Herkunft und zugleich eine intellektuelle Frauenrechtlerin. Sie setzte sich für die Bildung von Mädchen aus dem Proletariat ein, für eine staatliche Mutterschaftsversicherung, sie wollte die Arbeitszeit für Mütter verringern und Zentralküchen und Wäschereien in Wohnhäusern einrichten, damit die Frauen mehr Zeit für Fortbildung hätten. Sie kämpfte für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und setzte sich außerdem für die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruchs ein. Gestaltung: Ute Maurnböck, Ulrike Schmitzer: Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 23. 04. 2026.

Duration:00:13:02

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Frauen mit Courage: Ingrid Nikolay Leitner

4/22/2026
Gerechtigkeit schaffen: Österreichs erste Gleichbehandlungsanwältin 1990 wurde Ingrid Nikolay-Leitner zur ersten Gleichbehandlungsbeauftragten. Die unsichtbare Diskriminierung, die Frauen so oft benachteilig(t)e, wollte sie in ihrer Position sichtbar machen und bekämpfen. Die Juristin arbeitete mit der damaligen Frauenstaatssekretärin Johanna Dohnal zusammen und trieb ihre Agenden als erste in der Gleichstellungspolitik voran. Die Themen sind auch über 35 Jahre später aktuell: Schlechterbezahlung und sexuelle Belästigung etwa. Ein großer Erfolg geht auf ihre Forderung zurück: die Regelung der obligatorischen Gehaltsinformationen in Stellenausschreibungen im Gleichbehandlungsgesetz. Und bis heute können sich Betroffene von Diskriminierung an die Gleichbehandlungsanwaltschaft wenden. Gestaltung: Ulrike Schmitzer, Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. gesendet in Ö1 am 22. 04. 2026.

Duration:00:13:05

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Frauen mit Courage: Alma S. Wittlin

4/22/2026
Die Kunsthistorikerin Alma S. Wittlin revolutionierte das Museum. Die Emigrantin aus Wien erfand 1956 das "mobile Museum" - in New Mexiko tourte ihr Museum der Naturwissenschaften unter dem Titel "Science Comes To You" - die Ausstellungen sollten niederschwellig zu den Menschen kommen - ob im Gemeindezentrum, in Schulen oder Krankenhäusern. Sie forderte die behäbigen Museen auf, ihre pädagogische Aufgabe ernst zu nehmen und die Exponate so zu präsentieren, dass Schüler:innen und weniger Gebildete davon profitieren könnten. In einer anregenden Lernumgebung könnte die Basis für den Dialog in einer liberalen Demokratie gelegt werden. Gestaltung: Ute Maurnböck, Ulrike Schmitzer: Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 23. 04. 2026.

Duration:00:13:03

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Das Trauma und seine Folgen (1)

4/15/2026
Was ist ein seelisches Trauma? Gewalterfahrungen, aber auch andere Einschnitte im Leben hinterlassen Spuren in der Psyche und im Körper der Betroffenen. Mit der Heilung dieser Traumafolgestörungen beschäftigt sich die Psychotraumatologie. Der erste Teil widmet sich der Befunderhebung und Therapie psychischer Traumata. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 13. 04. 2026.

Duration:00:21:37

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Das Trauma und seine Folgen (2)

4/15/2026
Wie verläuft ein traumatischer Prozess? Katia erfuhr in der 15. Schwangerschaftswoche, dass ihr Kind nicht lebensfähig sein würde. Es war ein Wunschkind, auf das die Zukunftsplanung Katias und ihres Partners ausgerichtet gewesen war. Kurz darauf zerbrach auch die Beziehung an diesem Schicksalsschlag. Katia war plötzlich mit den Auswirkungen von zwei aufeinander folgenden Verlusten konfrontiert. Sie litt unter einer schwerwiegenden posttraumatischen Belastungsstörung. Mit welchen Symptomen sie zu kämpfen hatte und wie sie diese bewältigen konnte, davon handelt der zweite Teil. Dabei wird die sequentielle Traumatisierung vorgestellt. Sie ist neben dem Schocktrauma, das wie ein Blitz einschlägt, und dem Entwicklungstrauma, das durch Vernachlässigung, Abwertung und Missbrauch in der Kindheit entsteht, das dritte Erklärungsmodell für die Entwicklung und Therapie von Traumafolgestörungen. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 14. 04. 2026.

Duration:00:22:10

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Das Trauma und seine Folgen (3)

4/15/2026
Wie können Traumafolgestörungen therapiert werden? Der Traumaforscher Bessel van der Kolk erläutert in seinem Standardwerk "Verkörperter Schrecken", dass wir uns das Unbewusste nicht als eine Art vergessenen Traum vorstellen müssen, der irgendwo in den Tiefen unserer Erinnerung schlummert, sondern dass Traumata körperliche Vorgänge und Verbindungen auslösen und speichern. Diese Muster zwischen Gehirn, Nervenbahnen und inneren Organen sind die traumatische Erinnerung. Die dritte Folge beschäftigt sich mit verschiedenen Arten der körperorientierten Traumatherapie wie Neurofeedback und EMDR. Zudem wird auf die Bedeutung der Ausbildung von Bezugspersonen für das Erkennen von Traumatisierungen und den sensiblen Umgang damit hingewiesen. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 15. 04. 2026.

Duration:00:21:44

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Das Trauma und seine Folgen (4)

4/15/2026
Gibt es falsche Traumaerinnerungen? Die Traumatherapie muss sich auch Kritikpunkten stellen. Der Bedeutendste liegt in der Fehleinschätzung des Tatsacheninhalts in Traumaberichten. Es kann vorkommen, dass Menschen sich an traumatische Situationen erinnern, die objektiv nie stattgefunden haben. Man spricht dann von einer "False Memory". Diese kann durch andere Personen suggestiv verstärkt oder eingepflanzt werden, oftmals im Rahmen therapeutischer Prozesse. Brisanz bekommt dieses Syndrom, wenn es in Gerichtsprozessen zur alleinigen Beweisführung verwendet wird. Dadurch kam es seit den 1990er Jahren zu nachgewiesenen juristischen Fehlurteilen und drastischen Bestrafungen Unschuldiger. Psychiater, Therapeuten und Neurowissenschaftler legen in der vierten Folge dar, ob die Unterscheidung zwischen echter und falscher Erinnerungen sowie Lügen überhaupt eindeutig getroffen werden kann. Gestaltung: Christa Nebenführ. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 16. 04. 2026.

Duration:00:21:56

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100 Songs: "Über sieben Brücken musst du gehn"

4/10/2026
Im real existierenden Sozialismus sollten in der DDR inmitten blühender Landschaften menschenwürdige Arbeit geschaffen werden und ein Bollwerk gegen feindliche Klassenkräfte entstehen. Doch Mitte der 1970er Jahre wurde die Kluft zum Westen immer deutlicher sichtbar. In dieser Atmosphäre wurde "Über Sieben Brücken musst du gehen" für die Verfilmung einer Liebesgeschichte zwischen einer Deutschen und einem Polen geschrieben. Ein Cover des Westdeutschen Peter Maffay verhalf dem Song auch auf der anderen Seite der Zone - in der Bundesrepublik - zu enormer Bekanntheit. Diese Folge wurde in Ö1 am 07. 04. 2026 gesendet und ist Teil der Serie "100 Songs. Geschichte wird gemacht" und auch im kultur- und zeitgeschichtlichen Archiv von Ö1 zu finden: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:20:02

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100 Songs: "Plastic Love"

4/10/2026
In den 1980ern lief die japanische Wirtschaft auf Hochtouren und schloss langsam zu den Vereinigten Staaten von Amerika auf. Citypop wurde zum klingenden Ausdruck eines urbanen, hochtechnisierten und konsumfreudigen Lebensgefühls, das sich mit Walkman und tragbaren Kassettenspielern überall hin transportieren ließ. Als Citypop während der 2010er Jahre in Europa und den USA wiederentdeckt wurde, stießen vor allem anspruchsvolle und smoothe Songs, die sich an Erwachsene richteten, auf großen Zuspruch. Dabei wurde der relativ unbekannte Song "Plastic Love" von Mariya Takeuchi von 1984 weltweit bekannt. In "Plastic Love" träumt ihre Protagonistin von einem ausgelassenen Leben in der Stadt, nachdem sie verlassen wurde. Diese Folge wurde in Ö1 am 08. 04. 2026 gesendet und ist Teil der Serie "100 Songs. Geschichte wird gemacht" und auch im kultur- und zeitgeschichtlichen Archiv von Ö1 zu finden: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:20:04

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100 Songs: "Little Dark Age"

4/10/2026
USA, 2018: Ein dunkles Zeitalter war angebrochen, das stand für die Band MGMT nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA fest. Das Duo war Mitte der 2000er Jahre mit unbeschwerten Hits über das Leben als Teenager weltbekannt geworden. Danach war es jedoch still um die Band geworden. Das Album "Little Dark Age" entstand über mehrere Jahre und wurde 2018 veröffentlicht. Der Titelsong - inspiriert durch Synthesizer aus der späten Sowjet-Ära - wird zu einem klaustrophobischen Panoptikum, in dem persönliche Ängste mit gesellschaftlichen Abgründen verschmelzen, während im Video Gothic Horror auf Symbolismus und Dekadenz trafen. Diese Folge wurde in Ö1 am 09. 04. 2026 gesendet und ist Teil der Serie "100 Songs. Geschichte wird gemacht" und auch im kultur- und zeitgeschichtlichen Archiv von Ö1 zu finden: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:18:18

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Mit Hirn durchs Leben (1)

4/9/2026
Was kann der Sinn meines Lebens sein? Brauche ich eine Familie und Kinder, um Sinn zu finden? Werden wir zu sehr von Sozialen Medien in Beschlag genommen, so dass wir den Sinn unseres eigenen Lebens verpassen? Sind wir nur noch wie Sisyphos, der jeden Tag denselben Stein auf den Berg rollt? Wie kann man die "Trotzmacht des Geistes" gegen alle Widrigkeiten stärken? Mit diesen Fragen hat sich der Psychiater und Logotherapeut Viktor Frankl auseinandergesetzt. Wie und warum man trotzdem "Ja zum Leben" sagen sollte, können wir von Frankl und seinen Lebenserfahrungen lernen. Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 7. 04. 2026. Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn

Duration:00:13:37

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Mit Hirn durchs Leben (2)

4/9/2026
Wie kann ich trotz Klimakrise optimistsch bleiben? Eine Generation fühlt sich hilflos und wartet nur mehr, bis die Jüngeren das Sagen haben und endlich die Kehrwende schaffen. Unser Lebensstil - unsere "Routine der Ausschweifung" - wie das der französische Romancier Pascal Bruckner nannte, hat Folgen für alle. Kann ich trotz der ökologischen Krise noch Kinder in die Welt setzen? Darf ich glücklich sein, während die Eiskappen schmelzen und die Ozeane kippen? Was kann ich gegen meine Hilflosigkeit tun? Lisz Hirn lässt Menschen in dieser philosophischen Praxis zu Wort kommen und befragt die großen Philosophinnen und Philosophen nach ihren Überlegungen zu einer Utopie von Morgen. Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 8. 04. 2026. Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn

Duration:00:13:51

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Mit Hirn durchs Leben (3)

4/9/2026
Wie wirken sich die Kriege auf unser Leben aus? Es herrscht wieder Krieg - im Nahen Osten, in Europa, in Afrika. Für die Philosophen waren kriegerische Auseinandersetzungen immer schon ein wichtiges Thema. Besonders Simone Weil kann uns mit ihren Überlegungen noch heute hilfreich sein. Wenn Gewalt das Zentrum aller menschlichen Beziehungen darstellt, dann heißt es, dass wir von ihr ausgehend denken müssen, um einen Umgang damit zu finden. Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn die Macht des Stärkeren unantastbar wird? Wie gelingt trotz dieser neuen Herausforderungen ein gutes Zusammenleben? Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 9. 04. 2026. Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn

Duration:00:13:51

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Technik und Macht (1)

4/8/2026
Wir befassen uns in diesem 3-Teiler mit dem Verhältnis von Technik und Macht - beginnend mit der Zeit der Aufklärung, in der Staaten erstmals als "mathematische Räume" und große Maschinen verstanden wurden. Die Geschichte des technokratischen Denkens führt bis in die Gegenwart, in der China auf Grundlage kybernetischer Modelle zu regieren versucht, das Department of Government Efficiency (DOGE) in den USA mittels Algorithmen Kürzungen vornimmt und in Albanien eine KI als virtuelle Ministerin angelobt wurde. Gestaltung: Richard Brem. Redaktion. Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 07.09. 2026.

Duration:00:21:19

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R1K 260408 Radiokolleg / Technik und Macht / Teil 2

4/8/2026
In den frühen 1930er Jahren sorgte in den USA und Kanada eine Zeitlang die "Technocracy"-Bewegung für großes Aufsehen. Sie propagierte eine neue gesellschaftliche Ordnung, die sich ausschließlich auf Wissenschaft, Technik und Energiemanagement stützen und die bestehenden Nationalstaaten durch "Technate" ersetzen sollte. Zu den führenden Köpfen der "Technocracy"-Bewegung gehörte zu jener Zeit Joshua N. Haldeman, der Großvater von Elon Musk. Auch wenn die "Technocracy"-Bewegung damals vom "New Deal" des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt übertrumpft und politisch bedeutungslos gemacht wurde, so findet sich auch in der Gegenwart noch viel an ähnlich technokratischem Denken. Gestaltung: Richard Brem. Redaktion: Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 08.04. 2026.

Duration:00:21:31